Kendo / Kenjitsu

 

Schwertkampf/ Selbstverteidigung mit dem Schwert

 

Ken = Schwert

Do = Weg

 

„Der Weg des Schwertes“

 

 

Der Weg des Schwertes entstand als sportlicher Zweikampf mit geringer Verletzungsgefahr als Nachfolger der Schwertkampftechniken, die auf das Töten des Gegners ausgerichtet waren. Es verkörpert neben einer technischen Vollendung der Fechttechnik auch geistige und charakterliche Werte.

Kendo wird von Männern und Frauen betrieben. In der Vorbereitung werden die einzelnen Techniken geübt, um sie beim Trainingskampf wirkungsvoll und sicher einzusetzen. Beim Übungskampf werden traditionell aufgebaute Rüstungen getragen, die Trainingswaffen bestehen aus Bambus oder Holz. Somit ist die Verletzungsgefahr gebannt und die Kämpfer sind in der Lage, die Angriffe mit der nötigen Entschlossenheit durchzuführen.

Neben der Schulung der Reaktionen und des blitzschnellen Erkennens von Angriffschancen, fördert Kendo die Ausdauer, Kondition und Selbstbeherrschung. Durch die Notwendigkeit, im höchsten Maß aufmerksam zu sein, wird die Konzentration trainiert.

Mittels vorgeschriebener Kampfabläufe ohne Partner (Kata) wird die Kunstfertigkeit am Schwert erhöht.

 

Im Kenjitsu, der Schwert(kriegs)kunst, wird besonderen Wert auf die Flexibilität gelegt. Es stellt die Situation auf einem "Schlachtfeld" vor, auf dem auch Abwehr gegen andere Waffen, waffenlose Verteidigung gegen Schwerter, einhändige Abwehrtechniken, Schläge, Tritte und bisweilen auch Fallübungen benötigt werden.

 

Kendo und Kenjitsu im NIBUKAI:

Dienstag und Donnerstag, 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr

 

 

Tameshigiri - der Schwerttest

 

Ein Schnittest gehört zur Beherrschung des Schwertes dazu.

Optimalerweise wird er an einer gerollten Reisstrohmatte durchgeführt, bisweilen aber auch an Obst und Gemüse demonstriert.

Literaturempfehlung

 

 

Titel

Kendo

Lehrbuch des japanischen Schwertkampfes

Autor

Kotaro Oshima

Taschenbuch

 

Verlag

Weinmann

Sprache

Deutsch

ISBN

9783878920366