Kobudo

 

Ko    = alt

Bu    = Krieger, Samurai

Do    = Weg

 

"Weg der alten Waffen Okinawas"

 

Als die Insel Okinawa um 1600 besetzt wurde, verboten die Besatzer das Waffentragen. Die Einwohner benutzen daraufhin Gegenstände des täglichen Lebens um sich zu verteidigen. So wurde aus dem Dreschflegel "Nunchaku", zwei mit einer Kordel oder Kette verbundene kurze Holzstöcke, eine Waffe, die man schnell um sich herumwirbeln oder mit ihr den Gegner angreifen kann. Das ursprünglich religiöse Symbol "Sai", eine Dreispitzgabel, konnte erfolgreich zur Schwertabwehr genutzt werden aber auch als Wurfwaffe.

Der Griff zum Drehen eines Mühlrades "Tonfa" aus Holz eignete sich ebenfalls als Abwehrwaffe gegen das Schwert und auch aus dem "harmlosen" Wanderstab der buddhistischen Mönche konnte im Ernstfall eine wirksame Waffe werden.

Die Bewegungen beim Kobudo ähneln denen des Karate, wobei jede Waffe ihre eigenen Variationen hat.


Waffen, die im NIBUKAI trainiert werden:

  • Bo - Langstock
  • Tankon - Kurzstock
  • Sai - Dreispitz
  • Tonfa - "Polizeistock"
  • Kama - Sichel
  • Katana/ Bokken - Schwert

 

Kobudo im NIBUKAI:

Mittwoch, 21:00 bis 22:00 Uhr

nach Absprache Donnerstag, 21:00 Uhr bis 22:00 Uhr

 

 

 

Literaturempfehlung

 

 

Titel

SAI Verteidigung mit der Waffe

Autor

Augusto Basile

Taschenbuch

 

Verlag

Weinmann

Sprache

Deutsch

ISBN- 10

3878920334

ISBN- 13

978-3878920335