FAQ + Antworten


Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Selbstverteidigung Wiesbaden und weiteren Stilen.

  

Was muss ich für das Training mitbringen?


Du musst Dich, gute Laune, Neugierde und Sportbekleidung mitbringen. T- Sirt und lange Hose sind prima. Wichtig ist, dass nix dran ist, woran wir uns verletzen könnten. Etwas zu Trinken wäre gut, am liebsten Wasser. Hausschuhe/ Flip Flopps oder Ähnliches, dass nicht draußen getragen wird für den Weg von der Umkleide bis zur Mattenfläche und einen Einkaufswagenchip oder Euro für den Spind benötigst Du auch.

Wenn Du Dich entschlossen hast, bei uns Mitglied zu werden, haben wir alles an Kleidung und Ausrüstung hier im Verkauf. Wo es möglich ist, kannst Du Dir auch erstmal etwas bei uns leihen (Trainingswaffen z.B.)

  

Ist Selbstverteidigung strafbar?


Wenn wir uns selbst verteidigen, kann das dazu führen, dass wir gezwungen sind, den Angreifer zu verletzen. Das ist Körperverletzung. Wenn wir sie vermeiden können, dann tun wir das. Wenn nicht, sind wir von § 32 StGB - Notwehr - geschützt.

1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
2) Notwehr ist eine Verteidigung, die erforderlich ist um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

  

Was ist die beste Selbstverteidigung?


Die beste Selbstverteidigung ist immer die, die zu Dir passt. Um das herauszufinden, bietet es sich an, verschiedene Stile auszuprobieren. Z.B. Jiu- Jitsu oderHapkido. Vielleicht stellst Du aber auch fest, dass Du erst mal an Deiner Kondition und Reaktionsfähigkeit arbeiten möchstest, dann komm erst mal zum Kickboxen- auch wenn das keine Selbstverteidigung ist. Es kann Dir trotzdem gut tun und Dich aufbauen. Bei uns im NIBUKAI Dojo Wiesbaden musst Du Dich ohnehin nicht entscheiden, sondern kannst als Mitglied alles trainieren, was wir anbieten (außer Yoga- denn das ist ein externes Präventionskurs- Angebot).

  

Wie lange dauert es, bis man sich selbst verteidigen kann?


Selbstverteidigung ist natürlich lebenslanges Lernen. Trotzdem geben wir Dir direkt Wissen und Können mit, so dass Du feststellst: "Es geht jede Stunde ein kleines bisschen besser!"
Fakt ist aber auch, dass Du vieles wieder vergisst, wenn Du aufhörst zu trainieren. Daher lehnen wir Selbstverteidigungs- Kurs auch ab und bieten Dir fortlaufendes Training.

 

Warum gibt es Gürtelprüfungen?


Einen Gürtel zu erarbeiten bietet Dir ein konkretes Ziel, einen Meilenstein auf dem Weg.
Du markierst mit der neuen Farbe Deinen Wissen- und Können- Zuwachs und steigst stetig in der Gruppe auf. Neue Mitglieder wissen dadurch, sie können nun von Dir lernen und Du lernst wiederum dazu, während Du ihnen etwas zeigst. Jede einzelne Prüfung stellt Dich vor weitere Aufgaben und es ist ein unglaublich gutes Gefühl, sie bewältigt zu haben.
Den schwarzen Gürtel zu erlangen, ist für viele Menschen DAS Ziel. Zum Glück verstehen die meisten schon vorher, dass es danach noch weitergeht!
  
 

Muss ich an Wettkämpfen teilnehmen?


Nein, Du musst nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Wir sind ohnehin kein ausgesprochenes Wettkampfdojo. Es gibt aber 1 - 2 Gelegenheiten pro Jahr, wo Du teilnehmen kannst- wenn Du willst! Folgende Stile eignen sich dazu: Kickboxen, Karate, Kendo und Kenjitsu.
Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Trainer der Meinung sind, Du kannst das unbeschadet mitmachen. Aber alles ist freiwillig!

  

Nützt Kickboxen auch zur Selbstverteidigung?


Kickboxen ist keine Selbstverteidigung!
Du hast in einer Notwehrsituation keinen Schiedsrichter, keine Regeln, kein Fair Play. Das muss Dir bitte ganz klar sein.
Was Du aber durch Kickboxen lernst, kommt Dir auch in Selbstverteidigungssituationen zugute:
Bessere Kondition, besserer Reflexe, weniger Angst vor Schmerzen oder Verletzungen und definitiv ein selbstsicheres Auftreten, dass schon mal klar macht, dass Du kein "leichtes Opfer" bist. Insofern hilft es Dir trotzdem.

 

Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?


Ganz klar: Nicht höher, als bei jeder anderen Gelegenheit Deines Lebens auch. Hier gilt die 7. Regel des Karate- Sensei Gichin Funakoshi: "Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit!"
Im Training achten wir sehr auf den Partner, legen Wert auf gutes Aufwärmen und Dehnen, führen Dich sicher an die Techniken heran. Achtsamkeit und Wachsamkeit lernst Du zusätzlich, so dass es sogar sein kann, dass Deine Verletzungen im "normalen" Leben auch weniger werden. Da Ihr zudem noch eine bessere Körperbeherrschung erlangt, behaupten wir, dass das Risiko durch Kampfkunst und Kampfsport noch sinkt.
Bei uns bist Du jedenfalls in guten Händen!

 

Kann ich als Anfänger überhaupt mithalten?


Vorab und ganz wichtig:
Du musst noch nichts können, denn zum Lernen kommst Du ja her!

Mach Dir bitte keine Sorgen: Die Kondition und das Können für das Training kommt beim Training.
Anfangs wirst Du Dich wahrscheinlich erst mal orientieren und nach dem Training vielleicht einen schönen Muskelkater haben- je nachdem, was du vorher schon gemacht hast. Vielleicht schaffst Du es auch nicht gleich, die ganze Trainings- Einheit durchzuhalten. Dann machst Du eben eine Pause oder langsamer. Du wirst feststellen, dass es garnicht so lange dauert, bis Du mit den "alten Hasen" mithalten kannst. In der Zwischenzeit achten Deine Trainer und Mittrainierenden darauf, dass Du Dich nicht überforderst, damit Dir das Training weiterhin Spaß macht!