Auf ein Wort zum Glück

Goethes Faust und Gedanken


Habt Ihr Goethes „Faust“ gelesen? In der Schule vielleicht. Fandet Ihr die Lektüre interessant? Habt Ihr sie verstanden, rein sprachlich und dann auch mal inhaltlich? Wolltet Ihr das lesen oder war es nur eine blöde Pflichtlektüre? Dann ist Euch vielleicht noch das ein oder andere Zitat begegnet „des Pudels Kern“ „schönes Fräulein, darf ich es wagen“, aber kam Euch später mal die Story in den Sinn? Nun ja, ich habe vielleicht das Remake verpasst, die Adaption an die Moderne. Dafür habe ich letztens etwas verstanden, was meines Erachtens nach Goethe versuchte zu vermitteln.

Im Gespräch ging es um Träume, Ideen und Wünsche und das Bild, das mein Gesprächspartner zeichnete war keineswegs eine überzogene Wunschvorstellung, sondern entsprach einer Sehnsucht nach dem richtigen Ort, dem passenden Partner und dieser Geborgenheit, nach der wir uns vielleicht alle sehnen. Unmittelbar kam mir die Frage in den Sinn: „Und was dann?“ Ich habe sie nicht gestellt. Wollte dieses Schwelgen keinesfalls zerstören, denn auch das treibt uns voran.

So frage ich jetzt Euch: „Was dann?“ Das Leben ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Kein Tümpel, sondern ein Fluss.
Das perfekte Haus braucht irgendwann einen frischen Anstrich, der neue Wäschetrockner einen Techniker und der frisch versorgte Garten strotzt viel zu schnell wieder vor Unkraut. Was dann? Haus wechseln, Trockner wegschmeißen und Garten betonieren? Wie ist das so mit der Beziehung? Wenn die erste Verliebtheit sich in Luft auflöst angesichts des banalen Streits über die Frage, wer in einer gleichberechtigten Partnerschaft denn nun den Kühlschrank saubermacht? Wenn Dinge und Eigenarten verhandelt werden und nicht mehr mit einem Küsschen aus der Welt zu schaffen sind. Kühlschrank wegschmeißen, Partner wechseln?

Wer mich kennt weiß, dass ich konservativ im besten Wortsinn bin: Mit dem Mann meines Lebens bereits seit 30 ½ Jahren zusammen, bemüht Dinge und Traditionen zu bewahren, nicht wegschmeißen oder austauschen zu müssen, tätig und herzverbunden in einer Schule für traditionelle Kampfkünste. Derjenige weiß aber auch, dass ich wissbegierig bin und immer noch schaue, was es Neues gibt, was ich noch lernen könnte und was „die Jugend“ gerade umtreibt.

Mir kam nach dem Gespräch das Faust- Zitat in den Sinn: „Werd‘ ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! Du bist so schön! Dann magst Du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehen!“ Dabei habe ich verstanden, dass Goethes Faust nicht geglaubt hat, er, der alte Stubenhocker, werde noch einmal in seinem deutlich voran geschrittenen Leben einen Moment absoluter Schönheit und Vollkommenheit erleben. Daher räumt er dem Teufel gegenüber ein: Sollte dies jemals passieren, er wäre bereit in diesem Augenblick zu sterben. Muss er das nicht sogar? Denn das Leben ist ein Fluss und somit spült er den perfekten Moment wieder fort. Nach dem Glück streben: Ja! Das Glück festhalten: Unmöglich! Einen Anspruch auf immerwährendes Glück: Wie arrogant und wie schade, denn vor lauter Konzentration auf das Glück verschwindet es noch schneller und wir verpassen das kleine, alltägliche, die Zufriedenheit, die innere Ruhe, das Leuchten eines schönen, aber nicht perfekten Momentes.
In Japan steht die Kirschblüte für diese Vergänglichkeit der Schönheit. Im Film „Last Samurai“ sucht der Krieger nach der perfekten Kirschblüte, um am Ende, noch im Sterben zu erkennen, dass alle perfekt sind. Jede auf ihre Art.

Was spricht denn nun gegen das Sterben nach dem perfekten Augenblick? Für mich ganz klar meine Neugierde. Was kommt noch? Welche Überraschungen, Biegungen und Stromschnellen hält das Leben noch für mich parat? Für einige sicher die Zweifel. War das jetzt wirklich DER Moment? Wird es vielleicht noch besser?

Nichts ist so aufregend wie etwas zum ersten Mal zu machen. Der erste Tag im Kindergarten, das erste Mal allein weg von zuhause, das erste Mal selbst zu tapezieren… ja richtig, so „banale“ Sachen sind aufregend gewesen, als Ihr noch nicht wusstet, was Ihr alles könnt. Daher gilt es meiner Meinung nach nicht, das Glück festzuhalten. Es gilt, im Alltag erste Male zu schaffen, zu entdecken und Schönheit in bekannten Dingen zu finden. Der Sonnenaufgang nach einer kalten und durchwachten Nacht, das erste Mal wieder nach Hause zu kommen, den Partner nach langer Zeit das erste Mal in einem anderen Blickwinkel zu sehen und etwas an ihm zu entdecken, dass verborgen oder noch nicht vorhanden war.

Glück ist kein Zustand. Der feste Wille zum glücklich sein, ist eine klare Entscheidung, die mir bewusst macht, dass ich selbst der größte Faktor auf der Glückssuche bin. Dass es meine Entscheidungen sind, die das Glück für mich ein paar Mal mehr aus seinem Versteck locken.

Heißt das, dass ich mit jedem, an jedem Ort und mit allem, was ich habe glücklich sein kann? Nun, wenn es wirklich passt, dann ja. Vielleicht hast Du Dich aber auch verändert und solltest schauen, ob Dein restliches Leben noch zu Dir passt. Liebe es, lass es einfach so sein oder lass es los. Oder muss ich jetzt ständig meinen Partner wechseln, meinen Job, mein Leben, damit ich mehr „erste Male“ erleben kann? Das glaube ich nun wirklich nicht, im Gegenteil meine ich, dass wir größere Aussicht auf das Glück haben, wenn wir beständig sind. Beim Formulieren merke ich allerdings, wie schmal der Grat ist zwischen behalten und verändern. Was kann Dir bei den Entscheidungen helfen? Pro- und Kontra- Listen, Gespräche mit Freunden, die Dich wirklich gut kennen, der Versuch, jemandem die Alternativen zu beschreiben, der Dich nicht kennt, äußere Umstände und innere Prüfung. Dein Herz wird die Entscheidung fällen. Hör gut hin. Denn während Dein Verstand Dir noch erklärt, warum etwas ganz toll ist, meldet Dein Herz schon längst Bedenken an. Während Dein Verstand Dir noch Bedenken erklärt, schlägt Dein Herz schon längst lauter und schneller.

Wenn innen und außen dann wieder übereinstimmen, kehrt Ruhe ein, Zufriedenheit und wenn alles klappt hast Du wieder einen dieser wunderschönen Glücksmomente. Genieß ihn, denn Du weißt ja inzwischen, dass das Leben ein Fluss ist…

Kokoro
Gabi

Wiesbaden, 28./29.04.2021
 

  

Auf ein Wort zu unseren Mitgliedern

2. Lockdown


Als Christian und ich in Japan waren, hatte ich die Gelegenheit mit zwei jungen Damen eines japanischen Unternehmens besondere Orte in Osaka zu besuchen. Unter anderem waren wir im Osaka- Castle. Dort fängt die Besichtigungsrunde ganz oben auf dem Turm mit seiner herrlichen Aussicht an. Es waren an diesem Tag viele Schulklassen unterwegs, die sich sehr diszipliniert bewegten und doch ganz normal wie alle Kinder wuselten. Oben auf dem Turm war eine dieser Gruppen bei uns und mit einem Mal rief eins der Kinder etwas ganz laut hinab zu allen anderen, die noch oder schon auf dem Hof warteten. Die Erwachsenen bei uns lachten daraufhin fröhlich. Weil es natürlich auf Japanisch war, bat ich meine Begleiterinnen um eine Übersetzung. Lächelnd erklärten sie, dass das Kind gerufen habe: „Die XY- Grundschule ist die beste Grundschule auf der ganzen Welt!“

Dieses Erlebnis begleitet mich seitdem. Dieser Stolz beim Verkünden, diese fröhliche Heiterkeit bei den Umstehenden. Es ging nicht darum, das Ergebnis einer empirischen Studie zur Qualität der Grundschulen zu präsentieren. Es war völlig uninteressant, ob die anderen Schüler, die es in dieser Situation gehört haben, auch einverstanden waren. Der Ruf kam aus vollstem Herzen und erreichte die Menschen deshalb so gut.

Wenn ich jetzt traurig auf die Verlängerung des „Lockdown- light“ blicke, die zweite Schließung in diesem Jahr als Maßnahme zur Corona- Pandemie Bekämpfung, dann halte ich mir die Reaktionen und Unterstützung unserer Mitglieder vor Augen.

Und dann bitte ich Euch, mir gedanklich auf den Turm des Osaka- Castles zu folgen. Dort seht Ihr mich stehen, in Hakama und NIBUKAI Gi, und hört mich rufen:

„Die NIBUKAI- Mitglieder sind die tollsten Mitglieder der Welt!“

Ich danke Euch aus vollstem Herzen!
Gabi

Wiesbaden, 01.12.2020
  

 

Auf ein Wort zur Situation im Dojo

COVID-2- Verordnung und das NIBUKAI


Liebe Mitglieder!

Seit über einem Monat ist das NIBUKAI geschlossen. Da weder drinnen noch draußen "Sport" erlaubt ist, findet keinerlei Unterricht statt. Wir hoffen damit unseren Teil bezutragen, dass die Auswirkungen der COVID-2-Pandemie so glimpflich wie möglich verlaufen. Da wir noch kein Ende absehen können, berichten wir Euch heute mal was wir so tun:

Christian arbeitet in einem Unternehmen, dessen Produkte immer noch sehr gefragt sind- nein, es ist nicht Hakle :-) und kann im Grunde genommen 24/7 durchschaffen. Zum Glück tut er das nicht und ist ansonsten gesund und munter.

Gabi sitzt seit Beginn der Sperre täglich 6- 8 Stunden im Büro. Tatsächlich fragt sie sich momentan, wie sie das alles bisher "nebenbei" schaffen konnte... joggt 3x die Woche, trainiert einsam im Dojo und lässt sich lustige Sachen einfallen. Sicher habt Ihr schon mitbekommen, dass sie täglich einen Post über Facebook, Instagram und Whatsapp- Status absetzt. Wir sind schon ganz gespannt, wer von Euch die Ideen umgesetzt hat. Einige Rückmeldungen gab es schon. Interessanterweise auch von Kollegen und Freunden oder Menschen, die gar nichts mit der Kampfkunst zu tun haben. Wie schön!

Sia hat in der Zwischenzeit eine neue Bilderleiste installiert. Sie sieht super aus und hat viel mehr Platz für unsere Trainer und Fortgeschrittenen.

Katarzyna poliert das Dojo auf Hochglanz, damit alles zum Wiedereinstieg bereit ist.

Natürlich halten wir uns auf dem neusten Stand, um bald wieder für Euch da sein zu können. Falls der ein oder andere schon mal überlegt hat, ob wir nicht heimlich... ja, haben wir schon dran gedacht, aber das kostet uns dann mal eben 25.000 € Strafe und jeden Teilnehmer 250,- €. Das muss ich jetzt nicht weiter erklären, oder?

Nichtsdestotrotz arbeiten wir gerade daran eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Die Bedingungen lt. Arbeitsschutzverordnung können wir mit einiger Umstellung erfüllen, so dass wir zumindest den Versuch dazu wagen wollen. Sobald es etwas Neues gibt, erfahrt Ihr es.

Im Übrigen seid Ihr die Besten! Die tolle Unterstützung, die wir mental, aber auch finanziell von Euch bekommen, ist einfach umwerfend. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön!

Wenn ich im Unterricht gesagt habe, dass Euer Beitrag für das Dach über dem Kopf da ist, dann hat das vielleicht manch einer nicht geglaubt- aber es ist Realität. Nur mit Eurer Unterstützung können wir das NIBUKAI erhalten! Ihr sichert unser Dojo, den Arbeitsplatz von Katarzyna und kommt für Versicherungen und Nebenkosten auf.

Wir, Gabi und Christian, bekommen kein Honorar.

Deshalb bitten wir Euch, wenn es Euch möglich ist, das Dojo weiterhin zu unterstützen. Wenn Ihr selbst von den Corona- Einschränkungen betroffen seid, schreibt uns bitte an mail@nibukai.de oder ruft uns an, damit wir Euch aus der Buchung nehmen können. Gemeinsam überstehen wir diese Situation.

Wir hoffen, dass Ihr bei guter Gesundheit seid und freuen uns immer, von Euch zu hören oder zu lesen.

Bleibt gesund!
Gabi und Christian

Wiesbaden, 24.04.2020
 
 

Auf ein Wort zu Kampfkunst und Kultur

Warum finden im NIBUKAI so viele Events statt, die nichts mit der Kampfkunst zu tun haben?



Haben sie das wirklich nicht?

Wenn wir uns mit asiatischen Kampfkünsten beschäftigen, so liegt nicht nur das Bedürfnis nach Sicherheit oder Fitness zugrunde. Etliche Mitglieder lernen "aus Spaß" japanisch, koreanisch oder chinesisch. Sie setzen sich intensiv mit der Geschichte Asiens auseinander oder haben Freude an Cosplay oder Waffen.
Kultur in Form von Gedichten, Musik, Oper oder Tanz, Kalligraphie und Malerei waren auch früher schon Begleiter der Krieger. Sie bildeten damals wie heute einen Kontrapunkt zum Kämpfen und verhinderten das Verrohen der Menschen. Zeigten ihnen, dass es etwas Schönes im Leben gibt, für das es sich zu leben und kämpfen lohnt.
Zudem fördert Kultur die Tugenden, die auch heute noch von Bedeutung sind und unseres Erachtens nach weiterhin gepflegt und verbreitet werden müssen, u.a. Respekt, Höflichkeit, Aufrichtigkeit, Mut, Loyalität, Standhaftigkeit, Menschlichkeit und Herzenswärme.
Bitte unterschätzt nicht die Wirkung von Musik und Malerei auf die Seele. Ohne Worte berühren sie Euer Herz und verschaffen Euch die Möglichkeit, in eine andere Dimension des Verstehens zu gelangen. Sie schließen nicht das ernsthafte Training aus, sondern ergänzen es sinnvoll und führen Euch auf den Weg, der weit mehr als Techniktraining enthält.

Gabriele Freyberg
Wiesbaden, Juni 2019
 
 

Auf ein Wort zu Anfang und Ende

 

"Willkommen" und "Leb wohl"


In unserer Gesellschaft ist es sonderbar. Eine Willkommenskultur ist vorhanden. Eine Abschiedskultur nicht. Das merken wir auch im Dojo. Mit Begeisterung wird angefangen, aber viele schleichen sich raus, wenn sie nicht mehr trainieren möchten. Es geht auch anders, was von einigen Mitgliedern bewiesen wurde. Auch das muss man trainieren: Sich gut zu verhalten, auch wenn man geht.

"In der Art, wie Du Dich verabschiedest, zeigt sich Dein wahrer Geist. Nicht was Du zum Abschied sagst. Wie Du Dich danach verhältst, charaktierisiert Dein Herz."

Gabriele Freyberg
Wiesbaden, April 2018

 

Auf ein Wort zum Datenschutz


Liebe Mitglieder,


am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Mit dieser europäischen Verordnung werden europaweit einheitlich hohe Standards für den Datenschutz durch Unternehmen und Behörden eingeführt. Wir legen bei NIBUKAI größten Wert auf den Schutz der uns von Euch anvertrauten Daten. Wir werden Eure Daten – wie auch in der Vergangenheit – weiterhin sorgfältig und nach den geltenden datenschutzrechtlichen Sicherheitsstandards verwahren und nur für die Mitgliederverwaltung verarbeiten. Nähere Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzhinweisen, auf www.nibukai.de oder am Aushang.

Wir danken Euch als Mitglieder für das Vertrauen, das Ihr uns entgegenbringen.

Solltet Ihr Fragen zu den über Euch gespeicherten Daten und deren Verwendung sowie zu Euren Rechten haben, wendet Euch gerne an mail@nibukai.de oder fragt Gabi.

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft mit Euch sicher und mit Spaß zu trainieren.


Herzlichst,
Euer NIBUKAI - Team

 

Auf ein Wort zum Training


Wir sind nicht Mann oder Frau, wir sind Mitmenschen und Krieger


Als Sensei ist für mich ein wichtiger Aspekt der Kampfkunst, dass sie für den Menschen da ist und individuell funktionieren muss. Unabhängig von Alter und Geschlecht, sowie von persönlichen Fähigkeiten. Die Aufgabe des Trainings muss sein Menschen, die sich verteidigen wollen, in die Lage dazu zu versetzen.
 

Was wir tun muss Spaß machen und funktionieren
 

Wenn z.B. Jiu- Jitsu als Gymnastik in der Neuzeit in Japan wiederbelebt wurde, weil die kriegerische Notwendigkeit dazu nicht mehr gegeben war, so sind heute nochmals andere Anforderungen vorhanden, die eine regelmäßige Überprüfung notwendig machen. Der gesundheitliche Aspekt gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wurde in den 70ern und 80ern des 20. Jahrhunderts vor allem spektakuläre Dinge geübt und an die Grenzen des Machbaren gegangen, so nehmen wir heutzutage wahr, dass sich die Lebenswirklichkeit der Trainierenden verändert hat. Es ist gesellschaftlich nicht angesehen, z.B. mit einem blauen Auge oder einer „zerschlagenen“ Hand ins Büro zu kommen. Sinn und Nutzen von Bruchtests mit dem Kopf werden mehr denn je angezweifelt.

Trotzdem lehne ich es ab „etwas völlig Neues“ zu erschaffen. In Anbetracht der bereits vorhandenen Techniken und Stile halte ich das für überflüssig und schöpfe dafür aus dem, was bereits fundiert erprobt und von hervorragenden Lehrern übermittelt wurde.
 

Du musst nicht können, aber lernen


Natürlich wird Kampfkunst nie für jeden geeignet sein. Aber das gilt für alle Sportarten und anderen Bereiche des Lebens auch. Wenn jemand am Unterricht teilnehmen möchte, so ist das in der Regel unkompliziert machbar. Es wäre schlimm, wenn ein interessierter Mensch schon besondere Fähigkeiten mitbringen müsste um hier lernen zu können. Die persönlichen Grenzen werden respektiert, verschieben sich aber auch im Laufe der Zeit durch das Üben.

Die Grundvoraussetzung, die tatsächlich unabdingbar nötig ist, ist Beharrlichkeit.

Gabriele Freyberg, nach 38 „Matten- Jahren“
Wiesbaden, Mai 2015