Auf ein Wort zu Anfang und Ende

 

"Willkommen" und "Leb wohl"


In unserer Gesellschaft ist es sonderbar. Eine Willkommenskultur ist vorhanden. Eine Abschiedskultur nicht. Das merken wir auch im Dojo. Mit Begeisterung wird angefangen, aber viele schleichen sich raus, wenn sie nicht mehr trainieren möchten. Es geht auch anders, was von einigen Mitgliedern bewiesen wurde. Auch das muss man trainieren: Sich gut zu verhalten, auch wenn man geht.

"In der Art, wie Du Dich verabschiedest, zeigt sich Dein wahrer Geist. Nicht was Du zum Abschied sagst. Wie Du Dich danach verhältst, charaktierisiert Dein Herz."

Gabriele Freyberg
Wiesbaden, April 2018

 

Auf ein Wort zum Datenschutz


Liebe Mitglieder,


am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Mit dieser europäischen Verordnung werden europaweit einheitlich hohe Standards für den Datenschutz durch Unternehmen und Behörden eingeführt. Wir legen bei NIBUKAI größten Wert auf den Schutz der uns von Euch anvertrauten Daten. Wir werden Eure Daten – wie auch in der Vergangenheit – weiterhin sorgfältig und nach den geltenden datenschutzrechtlichen Sicherheitsstandards verwahren und nur für die Mitgliederverwaltung verarbeiten. Nähere Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzhinweisen, auf www.nibukai.de oder am Aushang.

Wir danken Euch als Mitglieder für das Vertrauen, das Ihr uns entgegenbringen.

Solltet Ihr Fragen zu den über Euch gespeicherten Daten und deren Verwendung sowie zu Euren Rechten haben, wendet Euch gerne an mail@nibukai.de oder fragt Gabi.

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft mit Euch sicher und mit Spaß zu trainieren.


Herzlichst,
Euer NIBUKAI - Team

 

Auf ein Wort zum Training


Wir sind nicht Mann oder Frau, wir sind Mitmenschen und Krieger


Als Sensei ist für mich ein wichtiger Aspekt der Kampfkunst, dass sie für den Menschen da ist und individuell funktionieren muss. Unabhängig von Alter und Geschlecht, sowie von persönlichen Fähigkeiten. Die Aufgabe des Trainings muss sein Menschen, die sich verteidigen wollen, in die Lage dazu zu versetzen.
 

Was wir tun muss Spaß machen und funktionieren
 

Wenn z.B. Jiu- Jitsu als Gymnastik in der Neuzeit in Japan wiederbelebt wurde, weil die kriegerische Notwendigkeit dazu nicht mehr gegeben war, so sind heute nochmals andere Anforderungen vorhanden, die eine regelmäßige Überprüfung notwendig machen. Der gesundheitliche Aspekt gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wurde in den 70ern und 80ern des 20. Jahrhunderts vor allem spektakuläre Dinge geübt und an die Grenzen des Machbaren gegangen, so nehmen wir heutzutage wahr, dass sich die Lebenswirklichkeit der Trainierenden verändert hat. Es ist gesellschaftlich nicht angesehen, z.B. mit einem blauen Auge oder einer „zerschlagenen“ Hand ins Büro zu kommen. Sinn und Nutzen von Bruchtests mit dem Kopf werden mehr denn je angezweifelt.

Trotzdem lehne ich es ab „etwas völlig Neues“ zu erschaffen. In Anbetracht der bereits vorhandenen Techniken und Stile halte ich das für überflüssig und schöpfe dafür aus dem, was bereits fundiert erprobt und von hervorragenden Lehrern übermittelt wurde.
 

Du musst nicht können, aber lernen


Natürlich wird Kampfkunst nie für jeden geeignet sein. Aber das gilt für alle Sportarten und anderen Bereiche des Lebens auch. Wenn jemand am Unterricht teilnehmen möchte, so ist das in der Regel unkompliziert machbar. Es wäre schlimm, wenn ein interessierter Mensch schon besondere Fähigkeiten mitbringen müsste um hier lernen zu können. Die persönlichen Grenzen werden respektiert, verschieben sich aber auch im Laufe der Zeit durch das Üben.

Die Grundvoraussetzung, die tatsächlich unabdingbar nötig ist, ist Beharrlichkeit.

Gabriele Freyberg, nach 38 „Matten- Jahren“
Wiesbaden, Mai 2015